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ISPS  /  Port Security

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Wenn Sie Fragen rund um den ISPS - Code haben sollten, lassen Sie es uns wissen.

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Oder benötigen Sie Hilfe bei der Erstellung des
Port Facility Security Plan ?                          

Unsere ausgebildeten PFSO  (Port Facility Security Offizier)                            stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.

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E-Mail:  security@independent-shipmanagement.com

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Näheres zum ISPS - Code

International Ship and Port Facility Security Code

Aufgrund nationaler und internationaler Vorschriften werden an Firmen seit dem 01.07.2004 bestimmte Sicherheitsanforderungen gestellt, wenn sie in ihren Hafenanlagen Kontakt mit Seeschiffen haben, die in der Auslandsfahrt eingesetzt sind. Dies gilt unabhängig davon, ob sich der Hafen an der Küste oder im Binnenbereich wie z. B. Düsseldorf befindet. Ziel der neuen internationalen Sicherheitsvorschriften ist es, auch die Seeschifffahrt und Hafenanlagen nach den Erfahrungen der Terroranschläge in den vergangenen Jahren, vor allem vom 11. September 2001 in den USA, stärker gegen terroristische Aktivitäten zu schützen.

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist die zuständige Genehmigungsstelle "Designated Authorities" (DA) der Gefahrenabwehrpläne für Hafenanlagen in Nordrhein-Westfalen nach dem ISPS-Code. Damit kann ein Unternehmen gegenüber der internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) belegen, dass seine Anlage den internationalen Sicherheitsstandards im Hinblick auf die Terrorsicherheit im internationalen Seeverkehr entspricht.

Der ISPS-Code findet Anwendung bei Hafenanlagen die von Passagierschiffen oder Frachtschiffen über 500 BRZ in internationaler Fahrt angelaufen werden. Er wird in drei Gefahrenstufen definiert, die sich je nach Bedrohung auf den Zugang zum Hafen bzw. zu den Schiffen auswirken. Zudem unterscheidet man zwischen "Gelegentlicher Verkehr" (10-12 Schiffe pro Jahr) und "Regelmäßiger Verkehr" (ab 12 Schiffe pro Jahr).

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Stufe 1: (Normalzustand) Hierbei werden die Bewegungsfreiheit an den frei zugänglichen Stellen des Hafens so gut wie gar nicht eingeschränkt.

Sicherheitsmaßnahmen: Absperrung mit Flatterband und Schildern bei gelegentlichem Verkehr, mit Zugangskontrolle für Personen und Fahrzeuge. Streifendienst alle 5 Stunden.

Stufe 2: beinhaltet unter anderem verstärkte Personen- oder Fahrzeugkontrollen und tritt ein, wenn z. B. ein Schiff von einem Hafen unterwegs ist, bei dem ein erhöhtes Gefahrenpotential vermutet wird.

Sicherheitsmaßnahmen: Mobile Einzäunung des Sperrbereiches (Schifflänge plus Vor- und Achterleine) mit Zugangskontrolle für Personen und Fahrzeuge.

Stufe 3: definiert eine akute Bedrohung oder z. B. nahezu gesicherte Kenntnisse über einen Waffentransport. In diesem Fall ist definitiv mit einer Sperrung des Hafengeländes zu rechnen.

Sicherheitsmaßnahmen wie zu Stufe 2, zusätzlich Objekt- und Schiffssicherung durch Wasserschutzpolizei oder Bundespolizei.

Für Terminals mit mehr als 12 Schiffen pro Jahr gilt bereits ab Stufe 1: Komplette Einzäunung mit Übersteigschutz des gesamten Firmengeländes mit Zugangskontrolle für Personen und Fahrzeuge.

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